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Lesen


Tipp zu Kunst & Kultur Sprache lebt vom Sprechen und Hören. Lesen und schreiben kommt erst danach. Lesen ist dennoch die grundlegende Kulturtechnik, ohne die Kommunikation und eine Teilhabe am kulturellen Leben nur schwer möglich erscheint. In unserer Info- und Linkübersicht finden Sie viele Seiten mit aktuellem und gutem Lesestoff bzw. alles rund um Bücher und Lesen als Kulturtechnik. Im Mittelalter etwa blieb das Lesen noch den wenigen vorbehalten, die Lesen konnten: Dies waren vor allem Mönche oder auch (Stadt-)Schreiber, welche in den Diensten von Feudalherren standen. Die breite Masse der Gesellschaft konnte damals weder lesen noch schreiben. Erst mit der Erfindung der beweglichen Metall-Lettern bzw. Buchstaben im Jahre 1440 durch den deutschen Mönch Johannes Gensfleisch, allgemein bekannt als Gutenberg, wurde die Herstellung gedruckter Werke wesentlich leichter. Der Buchdruck revolutionierte die traditionellen Methoden der Buchproduktion und löste in Europa eine Art Medienrevolution aus bzw. schuf die Grundlage für die allmäliche Alphabetisierung der breiten Bevölkerung. Dabei ist die Kunst des Buchdrucks und das Lesen durchaus als Wissenschaft zu verstehen, denn bei Büchern muß z.B. der Textbereich so bemessen sein, daß man das Buch gut mit dem Daumen festhalten kann, ohne daß der Daumen beim Lesen den Text verdeckt. Beim Lesen hingegen, muß man bedenken, wie kurz unser Auge auf jedem einzelnen Buchstaben bzw. Wort verweilt. Dies muß beispielsweise ein Typograph wissen, da unser Gehirn ohnehin schon dazu neigt, andere Dinge aus einem Text herauszulesen, als das, was tatsächlich auf dem Blatt geschrieben steht. Besonders offensichtlich wird dieses Problem nämlich, wenn man den Text selber verfaßt hat und den Inhalt bereits gut kennt. Sofern dann vielleicht auch noch Konzentrationsprobleme hinzutreten, kommt es häufig zu einer regelrechten Textblindheit. Buchdruck ist immernoch Kunst. Selbst das Internet hat die Bücher (noch) nicht verdrängt, ja das Internet hat die Verbreitung von Büchern durch die Möglichkeit der Online-Bestellung sogar noch gefördert. Selbst heute, zu Zeiten wo das papierlose Büro beschworen wird, werden die meisten elektronischen Bücher bzw. längeren Emails zum konzentrierten Lesen noch ausgedruckt. Lesestoff für Leseratten wird weiterhin benötigt, auch wenn die Technik sich permanent weiterentwickelt. Printing On Demand erlaubt es dem Buchhandel heute, flexibler und zeitnah auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren. Das E-Book steht zwar seit einigen Jahren in den Startlöchern, dennoch ist der heutige Buchmarkt noch von den Auflagen der konventionellen Buchfertigung und des herkömmlichen Verkaufs abhängig. Doch die Verbreitung von Ebooks und Ebook-Readern und Books On Demand wird sich in Zukunft nicht aufhalten lassen, so daß zumindest im nächsten Jahrzehnt diese Formen bzw. Methoden der Publikation noch parallel existieren dürften. Hier finden Sie bald Infos und Links zum Themaspektrum Lesen.

 


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